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Naturheilpraxis Frankfurt

Gegründet 1984 von Heilpraktiker Thomas Dittrich

 

Umweltgifte Fakten

 

Über 100.000 ungeprüfte Chemikalien gibt es auf dem europäischen Markt.

Über 90 Prozent aller Chemikalien, die sich heute auf dem europäischen Markt befinden sind nicht auf ihre Folgen für Gesundheit und Umwelt geprüft.

Fast alle rund 104.000 Chemikalien, die man heute kennt, wurden vor 1981 erstmals produziert. Diese so genannten “Altstoffe” wurden nie ausreichend auf ihre Gefährlichkeit getestet. Mehr Daten hat man nur von jenen 3.500 “Neustoffen”, die seit 1981 auf dem Markt sind.
“Selbst für Großchemikalien, von denen jährlich tausende Tonnen produziert werden, stehen in 80 Prozent der Fälle keine ausreichenden, verlässlichen Informationen über deren Gefährlichkeit zur Verfügung”, stellte das Umweltbundesamt Berlin fest.
Dauergifte, ob Pestizide in alpinen Fichtennadeln, in klaren Bergseen oder auf abgelegenen Gletschern, Flammschutzmittel in gestrandeten Pottwalen, Dioxine in Futter- und Lebensmitteln oder Transformatorenöle in der Muttermilch von grönländischen Inuits:
Wo auch immer auf dieser Welt danach gesucht wird, werden gefährliche chemische Substanzen aus der Gruppe der “Dauergifte” gefunden. Allen diesen Dauergiften ist gemeinsam: sie sind sehr langlebig, reichern sich in der Nahrungskette an und zeigen gefährliche gesundheitliche Auswirkungen. Die einen sind krebserregend, die anderen erbgut- oder fruchtschädigend, manche sind alles gleichzeitig.

Durch Winde, Meeresströmungen und Niederschläge gelangen diese Dauergifte auch in die abgelegensten Teile der Welt. Auf Grönland gibt es keine chemische Industrie. Die Inuits setzen auch keine Pestizide ein. Und doch findet man viele gefährliche Stoffe auf den grönländischen Gletschern – verursacht durch die chemische Industrie in den Industriestaaten und den weltweiten, sorglosen Umgang mit gefährlichen Stoffen. Global gesehen sind die Dauergifte derzeit die schlimmste Umweltsünde der Chemieindustrie
“Dreckiges Dutzend” der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen): „Alte“ Dauergifte
Polychlorierte Dioxine und Furane (PCDDs, PCDFs) (Nebenprodukte von chemischen Prozessen, Prozessen in der Eisen- und Stahlindustrie z.B. Sinteranlagen (Herstellung Keramik und Metallwerkstoffen) / und von Verbrennungsprozessen (z. B. Müllverbrennung)
Polychlorierte Biphenyle (PCBs) (Kühl- und Isolierflüssigkeit)
Hexachlorbenzol (HCB) (Pilzgift, Weichmacher für Kunststoffe, Emission aus der Müllverbrennung)
DDT, Chlordan, Aldrin, Dieldrin, Endrin, Heptachlor, Toxaphen, Mirex (Insektizide)
Pestizide, Pflanzenschutz- oder auch Schädlingsbekämpfungsmittel werden hauptsächlich in der Landwirtschaft, Erwerbsgärtnerei, aber auch in Kleingärten und im Haushalt dazu eingesetzt, Insekten, Milben, Schnecken, Nagetiere, unerwünschte Pflanzen (“Unkraut”), usw. zu bekämpfen. Die meisten Pestizide sind also, um ihre Aufgabe erfüllen können, giftig und umweltschädlich.

Jährlich werden weltweit steigende Mengen dieser gefährlichen Chemikalien angewandt, derzeit etwa fünf Millionen Tonnen.

Herbizide – gegen “Unkräuter”
Fungizide – gegen Pilzbefall
Insektizide – gegen Insekten
Akarizide – gegen Spinnmilben
Nematizide – gegen Fadenwürmer
Molluskizide – gegen Schnecken
Rodentizide – gegen Nagetiere
Algizide – gegen Algen Wachstumsregulatoren – um z.B. Getreide niedrig zu halten
Repellents – zur Abwehr von Wild oder Vögeln
Keimhemmungsmittel – gegen z.B. das Austreiben von Kartoffeln.

Pestizide wirken nicht nur auf den Flächen, auf die sie absichtlich verteilt werden. Bei ihrer Ausbringung werden häufig durch die Abtrift benachbarte Flächen zwangsweise “mitbehandelt”, besonders weitläufig bei Wind oder einer Ausbringung vom Flugzeug aus.Ein Teil der ausgebrachten Pestizide verdampft von der Oberfläche der Pflanzen. Einige davon, besonders die langlebigen chlororganischen Verbindungen wie die Insektizide DDT und Lindan oder das Unkrautvernichtungsmittel Atrazin, sind an so entlegenen Stellen wie unseren Gletschern und den Ozeanen ebenso nachweisbar, wie in der Arktis und der Antarktis, wo im Umkreis von tausenden Kilometern nie Pestizide angewendet wurden. Pestizide gelangen über Niederschläge oder durch Auswaschung aus Böden in Seen und Flüsse, die sie weiter in die Meere transportieren. Die Nordsee und das Mittelmeer enthalten daher teilweise hohe Konzentrationen an verschiedenen Pestiziden. Pestizide sickern durch die Böden und gelangen so ins Grundwasser.

Das Essen ist die Hauptquelle (80%) für die Pestizidbelastung des Menschen. Pestizidrückstände finden sich nicht nur in pflanzlicher Nahrung. Tiere, die Pestizide mit der Nahrung aufgenommen haben, geben sie mit dem Fleisch, vor allem mit dem Fett und auch mit der Milch weiter. Systematische Untersuchungen von Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau auf Pestizidrückstände im Rahmen eines EU-weiten Monitoring-Programms. Von den 60.450 Stichproben, die die nationalen Behörden der EU im Jahr 2004 untersuchten, enthielten 47% messbare Pestizidrückstände

Generell ist importiertes Obst- und Gemüse öfter mit Pestiziden belastet als einheimische Ware. Besonders betroffen sind immer wieder Paprika, Erdbeeren, Salat, Gurken, Tomaten und Trauben.
Obst und Gemüse ist im Durchschnitt außerhalb der Saison stärker belastet als Saisonware. Der Ausweg aus diesem Problem: Saisonobst und- Gemüse aus biologischem Anbau.

Ungeborene Kinder haben heute nach Angaben von Wissenschaftlern fast ebensoviel PCB und DDT in ihren Körpern wie Erwachsene.