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Naturheilpraxis Frankfurt

Gegründet 1984 von Heilpraktiker Thomas Dittrich

 

Weizen

 

Folgende Informationen sind aus dem sehr lesenswerten Buch „Die Weizenwampe“ von Dr. med. William Davis.

Glykämischer Index ( je höher der glykämische Index desto schneller gelangt die Glucose in das Blut und umso stärker werden die insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse belastet):

Vollkornweizenbrot: 72
Zucker: 59
1 Marsriegel: 68
Traubenzucker:100

Weizenprodukte erhöhen den Blutzucker stärker als alle anderen Kohlenhydrate!

In den letzten 50 Jahren wurde Weizen durch Kreuzung/Züchtung und im Labor massiv verändert. Dadurch entstanden Glutenmoleküle die mit dem menschlichen Stoffwechsel nicht mehr kompatibel sind.

Weizenanbaufläche weltweit ca. 240 Millionen Hektar (= doppelte Fläche Westeuropas).

Unsere Vorfahren bauten die Urform von Weizen an:

Einkorn: seit ca. 3300 v. Christus, 14 Chromosomen
Kreuzung mit einem Wildgras (Aegilops speltoides) > Emmer (Triticum turgidum) 28 Chromosomen (irgendwann in den 1000 Jahren vor Christus) verschmlozen die 28 Chromosomen vom Emmer mit einem anderen Gras (Triticum tauschii) auf natürlische Weise > erster (Weich)-Weizen: (Triticum aestivum) , 42 Chromosomen.

Ertragreichere Weizen verdrängte Einkorn und Emmer. Aufgrund moderner Zuchtformen ist Weizen heute hunderte Gene vom natürlich wachsenden Einkorn entfernt.

Weizen ist gezüchtet auf:
– größere Erträge
– Krankheiten
– Dürren und Hitze zu ertragen
– Leichter zu ernten
– Besser (vielfältiger) zu verarbeiten

Jüngste Eingriffe gehen soweit, dass moderne Sorten ohne menschliche Unterstützung wie Nitratdüngung und Pestizide in der Wildnis nicht mehr überlebensfähig wären.

Zwischen 1950 und 1980 sind tausende neue Weizensorten entstanden. China hat seine Weizenernte zwischen 1961 und 1999 verachtfacht.

Die neuen Weizensorten wurden jedoch niemals an Mensch oder Tier getestet.

Man ging davon aus, dass Veränderungen beim Glutengehalt, der Glutenstruktur, bestimmter Enzyme und Proteine auf den Menschen keinerlei Auswirkungen haben würde.

Veränderung des Genoms bei Kreuzung. Insbesondere Glutenproteine verändern sich bei Kreuzung zweier Weizensorten. 5 % des Genoms verändern sich. Bei einem Experiment fand man beim Nachwuchs 14 neue Glutenproteine die in dieser Form bei keiner der beiden Ausgangssorten vorkamen!!

Durch Kreuzungen und gentechnische Eingriffe sind in den letzten 50 Jahren Tausende neuer Sorten entstanden. Die gelangten völlig ungeprüft in den Handel und in unsere Lebensmittel.

Weizen besteht (gewichtsmäßig) aus

70 % Kohlenhydrate
10 – 15 % Eiweiß (davon ca 80 % Gluten Gliadin)
10 – 15 % unverdauliche Fasern.

Kohlenhydrate:
¾ komplexe Kohlenhydrate in Form von sich verzweigenden Kohlenhydrate = Amylopektin.

wird von Amylase der BSP-Drüse leicht in Glukose abgebaut > treten ins Blut über.
2 Scheiben Vollkornweizenbrot haben die Wirkung eines Schokoriegels oder einer Dose Cola.
Aus Weizen entstehen bei der Verdauung Polypeptide (z.B. Gluteomorphin = Exorphin aus Gluten) welche ins Gehirn übergehen können und dort an Opiatrerezeptoren binden > Entstehung von Endorphine > leichte Euphorie > gesteigertes Verlangen / Abhängigkeit nach erneuter Kohlenhydrataufnahmen. Dies kann durch Opiate blockierende Substanzen unterbunden werden (Naloxon, Naltrexon = Gegengifte zu z.B. Heroin, Morphin).

>>> Weizen hat ein Suchtpotential !!

Weizen > massive Glucoseerhöhung im Blut> hohe Insulinausschüttung > Transport in die Zelle > wenn dort keine Glucose mehrbenötigt wird > Umwandlung in Fett!!

>>> Glusose > Insulin > Fettablagerung bes. am Bauch

Je mehr Bauchfett, desto schlechter das Ansprechen auf Insulin. (Insulinresistenz) > Körper muss immer mehr Insulin ausschütten > Diabetes!

Bauchfett kann Entzündungen im Körper provozieren. Erzeugt proentzündliche Cytokine (z.B TNF Tumornekrosefaktor)

Bauchfett provoziert Östrogenbildung bei Mann und Frau!

Weizen in Deutschland ca. 85 % des Brotgetreides.

Weizengliadin > Ausschüttung von Zonulin > reguliert Durchlässigkeit der Darmschleimhaut indem es Schnittstellen zwischen Darmzellen löst. > Leaky gut-Syndrom.

Ein Durchschnittsdeutscher isst pro Jahr ca. 86 kg Backwaren, davon ca. 60 kg als Weizen. Zusätzlich ca. 11 kg Nudeln und Reis.